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    2,4 Prozent rückwirkend

    Tarifergebnis für Zivilbeschäftigte bei Stationierungsstreitkräften

    Berlin, 22. Oktober 2014 | ver.di hat mit den Arbeitgebern ein Tarifergebnis für die rund 17.000 Zivilbeschäftigten der Stationierungsstreitkräfte in Deutschland erzielt.

    Danach erhalten die Beschäftigten rückwirkend zum 1. September 2014 eine Erhöhung der Gehälter um 2,4 Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten

    „Das ist vor allem vor dem Hintergrund enger Haushaltslagen und Sparvorgaben der Entsendestaaten ein akzeptables Ergebnis“, betont ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp. Mit dem Abschluss habe man nach einer Erhöhung der Gehälter um 30 Euro im Januar dieses Jahres die zweite Tabellenerhöhung erzielen können.

    Das Ergebnis sei nur durch die Streikbereitschaft der Beschäftigten möglich geworden, die in der vergangenen Woche vor allem in Mittelfranken, in der Oberpfalz, in Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg für  ihre Forderungen Warnstreiks durchgeführt hatten, so Meerkamp weiter.

    Das Tarifergebnis, das auch Beschäftigte, die durch Standortauflösungen betroffen sind, einbezieht, wurde in der dritten Verhandlungsrunde in Bonn erzielt.

     

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