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Neuer Tarifvertrag mit der Evangelischen Kirche

Berlin, 27. August 2013 | Die Evangelische Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz (EKBO) hat mit ver.di, der GEW und der kirchlichen Gewerkschaft GKD einen neuen Tarifvertrag über das Arbeitsrecht für die Beschäftigten der Landeskirche ausgehandelt. Damit ist sie neben der früheren Nordelbischen Kirche die einzige Landeskirche mit einem Tarifvertrag.

Der neue Tarifvertrag schafft ein neues Eingruppierungsrecht für die EKBO. Die neue Entgeltordnung ist im Wesentlichen an den Tarifvertrag der Länder (TVL) angelehnt und bringt unter anderem Verbesserungen für die seit 2008 eingestellten Erzieherinnen und Erzieher. Gleichzeitig berücksichtigt die Entgeltordnung kirchenspezifische Besonderheiten, beispielsweise der Religionslehrer/innen, der Kirchenmusiker/innen, der Mitarbeiter/innen in kirchlichen Bildungseinrichtungen sowie der Küster/innen. Der neue Tarifvertrag stellt den erfolgreichen Abschluss eines mehrere Jahre währenden gemeinsamen Bemühens dar, die geltenden Eingruppierungsregelungen der alten Tarifwerke zu modernisieren und damit den kirchlichen Dienst konkurrenzfähig zu machen.

„Die 30-jährige Geschichte des TV EKBO und seiner Vorläufer beweist, dass Tarifverträge auch bei Kirchen und ihren Einrichtungen die angemessene Form von Sozialpartnerschaft sind. Daher ist es aus meiner Sicht an der Zeit, dass dieses Modell auch für die Beschäftigten in der Diakonie zur Anwendung kommt“, so Georg Güttner-Mayer von der ver.di-Bundesverwaltung und Verhandlungsführer seitens ver.di.

Die neue Entgeltordnung zum TV-EKBO ersetzt ab dem 1. September 2013 die bisherige Vergütungs- und Lohnordnung. Analog zu den Regelungen der Länder sind im TV EKBO keine Bewährungsaufstiege mehr vorgesehen. Deshalb haben die Gewerkschaften insbesondere großen Wert auf die Verbesserung der Eingruppierung für nach Inkrafttreten des TV-EKBO eingestellten Mitarbeiter/innen gelegt.

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