Arbeit

    Menschen aus über 150 Nationen arbeiten Hand in Hand

    DHL und ver.di setzen Zeichen für Toleranz und Integration

    Berlin, 1. Dezember 2016 | Die Deutsche Post DHL Group und ver.di setzen mit einer gemeinsamen Erklärung zum Engagement für Flüchtlinge in Deutschland ein Zeichen für Offenheit und Pluralismus in der Gesellschaft. Unternehmen und Gewerkschaft sehen die gemeinsame Aufgabe darin, Vorurteile abzubauen und Diskriminierung konsequent zu bekämpfen. Die Deutsche Post DHL Group engagiert sich seit 2015 für geflüchtete Menschen in Deutschland. Schwerpunkt des Engagements ist die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt und in die Gesellschaft. ver.di unterstützt dieses ehrenamtliche Engagement in der Flüchtlingshilfe und ruft seine Mitglieder sowie alle Kolleginnen und Kollegen in den Betrieben auf, sich einzubringen.

    Drei von der DHL Foto: dpa Bildfunk Drei von der DHL


    „Respekt und Toleranz sind fester Bestandteil unserer Unternehmenskultur. Unsere Initiative zur Flüchtlingshilfe fußt maßgeblich auf dem ehrenamtlichen Engagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit ihrem Einsatz leisten sie einen wertvollen Beitrag, um nach Deutschland geflüchtete Menschen in unsere Gesellschaft zu integrieren“, sagt Melanie Kreis, Konzernvorstand Personal und Arbeitsdirektorin und Konzernvorstand Finance & GBS Deutsche Post DHL Group.

    14.000 Beschäftigte engagieren sich ehrenamtlich

    Für die Deutsche Post DHL Group ist Vielfalt Teil der Unternehmenskultur. Als globales Unternehmen vereint der Konzern in Deutschland und weltweit Menschen aus einer Vielzahl von Kulturkreisen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten, Erfahrungen und Sichtweisen. Alleine in Deutschland arbeiten Menschen aus mehr als 150 Nationen Hand in Hand. „Viele unserer Beschäftigten engagieren sich ehrenamtlich in der Flüchtlingshilfe. Sie unterstützen sehr konkret bei der Sprachvermittlung, der Organisation von Sachspenden oder Freizeitaktivitäten. Aktuell sind das über 900 Projekte innerhalb unserer Flüchtlingsinitiative bundesweit und es macht mich stolz, dass wir solche Kolleginnen und Kollegen in unseren Betrieben haben. Viele von Ihnen übrigens selbst mit einem Migrationshintergrund“, sagt Jürgen Gerdes, Konzernvorstand Post - eCommerce – Parcel Deutsche Post DHL Group.

    Bisher wurden bei der DHL 136 Menschen unter anderem aus Ruanda, Eritrea, Togo und Syrien eingestellt werden. Insgesamt 364 Flüchtlinge haben ein Praktikum und 14 eine Ausbildung bei Deutsche Post DHL Group begonnen. Über 14.000 Beschäftigte engagieren sich ehrenamtlich, so bei Freizeitaktivitäten, mit Sachspenden oder begleitenden Behördengängen. Zusätzlich wurden bis heute 26.000 Quadratmeter Liegenschaften für die Unterbringung von Flüchtlingen bereitgestellt. Die Deutsche Post DHL Group wird ihr Engagement auch in 2017 in gleicher Weise fortführen. Perspektivisch wird das Unternehmen sein Engagement über Deutschland hinaus ausweiten.

    Toleranz ist fester Bestandteil der Ausbildung

    ver.di stellt Räumlichkeiten für Kurse und Schulungen zur Verfügung und ruft außerdem dazu auf, die ver.di-Angebote zur politischen Bildung zu nutzen. „Wir treten als Gewerkschaft rassistischen Verhaltensweisen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln entgegen. Vorurteile werden am besten durch Information abgebaut: Aus diesem Grund rufen wir auf, die ver.di-Angebote zur politischen Bildung zu nutzen. Gemeinsam mit Deutsche Post DHL Group stellen wir sicher, dass Themen wie Zivilcourage, Gewaltfreiheit und Toleranz einen festen Platz in der innerbetrieblichen Ausbildung haben“, sagt Andrea Kocsis, stellvertretende ver.di-Vorsitzende.

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