Veranstaltungen

    Mitbestimmung und Arbeitsstandards in transnationalen Unternehmen

    02.07.2014, 12:00 – 03.07.2014, 13:00Friedrich-Ebert-Stiftung, Hiroshimastr. 28, 10785 Berlin

    Mitbestimmung und Arbeitsstandards in transnationalen Unternehmen

    Termin teilen per:
    iCal

    Die Bedeutung transnationaler Arbeitsstandards in multi- bzw. transnational agierenden Unternehmen hat im Zuge der wirtschaftlichen Globalisierung stark zugenommen. Die zwischen der EU und den USA begonnenen Verhandlungen zum Transnationalen Freihandelsabkommen (TTIP) werden aller Voraussicht nach neue Anforderungen an die Sicherstellung dieser Standards stellen.

    Auf der Tagung von Hans-Böckler-Stiftung, Friedrich-Ebert-Stiftung, der US-amerikanischen Gewerkschaft CWA und ver.di soll diskutiert werden, welche Bedarfe und Veränderungsnotwendigkeiten sich aus Sicht von Beschäftigten und ihren Interessenvertretungen ergeben.

    Am Beispiel T-Mobile US wird gezeigt, wohin es führt, wenn Arbeitsstandards missachtet werden. Das Unternehmen, dessen Haupteigentümerin die Telekom ist, hat das Arbeitnehmerrecht auf Vereinigungsfreiheit in den USA unterlaufen und gewerkschaftlich engagierte Beschäftigte diskriminiert. An diesem Beispiel wird deutlich, warum in einem Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA globale Arbeitsstandards nicht ausgehebelt werden dürfen. Angesichts der Tatsache, dass die USA nicht alle Kernarbeitsnormen ratifiziert haben, ist es umso wichtiger, die Bedeutung von Arbeitsstandards für Freihandelsabkommen zu diskutieren und über TTIP zu informieren.

    Kontakt. cschmalstieg@cwa-union.org

    Ausführliche Infos zur Tagung: