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Was ist eine Urabstimmung? Wer wird befragt? Muss vor jedem Streik eine Urabstimmung durchgeführt werden?

Eine Urabstimmung ist eine Abstimmung über die Durchführung eines Arbeitskampfes nach dem Scheitern einer Tarifverhandlung und dem Auslaufen der Friedenspflicht. Es werden die ver.di-Mitglieder befragt, die unter den Geltungsbereich eines Tarifvertrages fallen und die an den Arbeitskampfmaßnahmen beteiligt werden sollen (§ 3-5 ver.di-Richtlinien über Urabstimmung und Arbeitskampfmaßnahmen und ver.di-Satzung § 70).

Soweit mehr als 75 % der ver.di-Mitglieder für Streik stimmen, kann der ver.di-Bundesvorstand den Streik genehmigen. Er entscheidet, ob eine Urabstimmung durchgeführt wird. In Ausnahmefällen kann er auch beschließen, dass ein Streik ohne Urabstimmung durchgeführt wird. Nach einem Streik, dem eine Urabstimmung vorausgegangen ist, erfolgt i.d.R. auch eine Rück-Urabstimmung über das Ergebnis. Es müssen mind. 25 % der ver.di-Mitglieder dem Ergebnis zustimmen.

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