Landespressemitteilungen

    Berlin-Brandenburg

    Berlin, 13. April 2018

    Montag, 16. April: Warnstreik der Azubis im öffentlichen Dienst

    Der Landesbezirk Berlin-Brandenburg der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat für den kommenden Montag, den 16. April 2018 Auszubildende zum Warnstreik aufgerufen, die unter den Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) fallen. Ab Sonntag gehen in Potsdam die Tarifverhandlungen für die Beschäftigten bei Bund und Kommunen in die dritte Runde. Mit der Berliner Warnstreikaktion will ver.di die Forderungen für die Azubis unterstreichen.

    Die Streikenden treffen sich ab 8.30 Uhr im ver.di-Haus, Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin (ver.di Bundesverwaltung). Ab 09.00 Uhr wird ein Demozug Richtung Spittelmarkt zum Sitz des Verbandes der Kommunalen Arbeitgeber gehen. Dort ist gegen 10.00 Uhr eine Kundgebung geplant. Die Aktion wird gegen 11.00 Uhr beendet sein.

    In der laufenden Tarifrunde fordert ver.di eine Erhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten um 6 Prozent, mindestens jedoch um 200,- Euro, eine Erhöhung der Auszubildendenvergütungen und Praktikantenentgelte um 100 Euro bei einer Tarifvertragslaufzeit von 12 Monaten. Zu den weiteren Forderungen gehört die unbefristete Übernahme der Auszubildenden, die Tarifierung der bisher nicht tariflich geregelten Ausbildungs- und Praktikantenverhältnisse, die Anhebung des Nachtarbeitszuschlags in Krankenhäusern auf 20 Prozent. Weiterhin wichtig ist die Anhebung des Urlaubsanspruchs auf 30 Tage und die komplette Übernahme der Fahrtkosten beim Besuch einer auswärtigen Berufsschule.

    Zur Warnstreikaktion erwartet ver.di 300 Azubis, vornehmlich von der BVG und der BSR. Es werden sich auch Auszubildende von Bundesbehörden am Warnstreik beteiligen.

     

    Hinweis für Pressevertreter/innen: Es besteht während der Aktion Gelegenheit, mit den streikenden Azubis zu sprechen, Fotos, Interviews und Filmaufnahmen zu machen.
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