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    Hamburg

    Kita-Tarifverhandlung erneut vor Gericht - AVH zwingt die Gewerkschaft, erneut zum Warnstreik aufzurufen

    Hamburg, den 29. Juni 2009

    AVH zwingt die Gewerkschaft, erneut zum Warnstreik aufzurufen

    Mit großem Unverständnis hat die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) heute zur Kenntnis genommen, dass der Arbeitgeberverband AVH erneut das Arbeitsgericht angerufen hat, um einen legitimen Warnstreik der Beschäftigten zum betrieblichen Gesundheitsschutz mit juristischen Maßnahmen zu verhindern.

    ver.di-Landeschef Wolfgang Rose:
    "Offenbar möchte der schwarz-grüne Senat das Streikrecht zu einem Gnadenakt der Regierung umfunktionieren. Schon viel zu lange boykottiert der Senat eine Lösung,
    die den Kita-Beschäftigten mehr Gesundheit und weniger Belastungen verschafft. Als Zeichen unserer Gesprächsbereitschaft haben wir bewusst auf einen mehrtägigen Streik verzichtet und lediglich einen eintägigen Warnstreik vorbereitet. Der Vertragstext wurde so neu formuliert, dass er auch den Ansprüchen des Hamburger Arbeitsgerichts genügt. Die Klagerei der Regierung gegen die eigenen Mitarbeiter wird das Klima in Hamburgs Kitas weiter aufheizen. Ole von Beust sollte endlich zusagen, dass die Beschäftigten einen echten Gesundheitsschutz erhalten. Erst dann wird wieder Ruhe einkehren."

    Einige Kita-Betriebsräte werden sich am
    Dienstag, 30.06., ab 9.30 Uhr vor dem Arbeitsgericht
    treffen, sich dort von ver.di über den aktuellen Stand informieren lassen und anschließend an der Verhandlung teilnehmen.


    V.i.S.d.P.:
    Sabine Bauer
    ver.di Landesbezirk Hamburg
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