Landespressemitteilungen

    Nordrhein-Westfalen

    Tarifrunde Einzelhandel NRW:Streiks sollen Bewegung am Verhandlungstisch bringen

    Nach dem die Tarifverhandlungen für die 490.000 sozialversicherungspflichtig und 205.000 geringfügig Beschäftigte im nordrhein-westfälischen Einzelhandel auch in der vierten Verhandlungsrunde am 4. Juli ergebnislos geblieben sind, setzt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) die Streiks fort, um Bewegung am Verhandlungstisch zu erzielen.

    ver.di-Verhandlungsführerin Silke Zimmer: „Die Arbeitgeber spielen in dieser Tarifrunde auf Zeit. Einen neuen Verhandlungstermin vor der Sommerpause lehnten sie ab. Nächster Verhandlungstermin ist der 29. August. Damit wollen sie die Beschäftigten weitere acht Wochen hinhalten. Darauf bekommen sie jetzt die Antwort aus den Betrieben. Die Arbeitgeber können sich auf einen heißen Sommer einstellen“.

    Streiks in Dortmund und Düsseldorf

    Am 7. und 8. Juli sind die Beschäftigten von Kaufland in Dortmund, Castrop, Marl-Hürls, und Menden sowie die Beschäftigten von Esprit Outlet, Zara und Kaufhof-Wehrhahn in Düsseldorf zum Streik aufgerufen.

    Ansprechpartner vor Ort:
    Düsseldorf: Ina Oberländer
    Dortmund / Castrop: Karsten Rupprecht
    Marl-Hürls: Michael Sievers

    In der vierten Verhandlungsrunde boten die Arbeitgeber nach zwei Nullmonaten zwei Prozent im ersten Jahr und ab dem 1. Mai 2018 weitere 1,8 Prozent. Die Ausbildungsvergütungen sollen um die gleichen prozentualen Erhöhungen jeweils zum 1. September 2017 und 2018 steigen. Das bleibt weit hinter den Erwartungen der Beschäftigten zurück.

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    Uwe Reepen Pressestelle ver.di NRW,
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