Landespressemitteilungen

    Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen

    Einzelhändler in Thüringen setzen Streik fort

    Mit den Arbeitsniederlegungen der Mitarbeiterinnen von Kaufland in Hildburghausen werden die Streiks im Einzelhandel heute fortgesetzt.

    „Wir in Thüringen auch weiterhin bis zum Abschluss des Tarifvertrages regionale, einzelne oder gebündelte - unternehmensinterne oder-übergreifende Streiks durchführen“, so die Ankündigung der Verantwortlichen für den Einzelhandel in Thüringen, Bettina Penz.

    „Mit unserer 'Guerilla-Taktik' werden wir das Verkaufsgeschäft solange behindern, bis es ein angemessenes Gehaltsangebot für die Beschäftigten im Einzelhandel gibt. Daher ist auch in den nächsten Tagen und Wochen mit weiteren Streiks zu rechnen“, verspricht die Gewerkschafterin.

    „Die Streikbereitschaft nimmt weiter zu. Der Verhandlungstermin wurde auf den 2. August verschoben, weil die Arbeitgeber sich nicht in der Lage sehen, am 18. Juli ein verbessertes Angebot auf den Tisch zu legen. Mit Miniangeboten von 1,5 % in 2017 und 1 % in 2018 lassen wir uns nicht abspeisen“, so ver.di Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago.

    Zum 31. Mai 2017 wurden die Gehalts- und Lohntarifverträge für den Einzel- und Versandhandel gekündigt. Die ver.di Forderungen sind:

    • Anhebung der Gehälter und Löhne um 6 % zum 1. Juni 2017
    • 50 Euro Vorweganhebung in den beiden unteren Gehalts- und Lohngruppen
    • 100 Euro höhere Ausbildungsvergütungen
    • ver.di – Mitglieder sollen zusätzlich 300 Euro jährlich bekommen
    • Die Tarifverträge sollen für alle gelten.
    • Der Tarifvertrag soll für 12 Monate abgeschlossen werden.

    Für Rückfragen:

    Bettina Penz
    Martina Koziol


    V.I.S.D.P Jörg Förster, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    ver.di Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen
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