Pressemitteilungen

    Warnstreiks bei STRABAG PFS: Beschäftigte fordern Angebot

    Warnstreiks bei STRABAG PFS: Beschäftigte fordern Angebot

    19.04.2016

    In der laufenden Tarifrunde beim bundesweit tätigen Immobiliendienstleister STRABAG PFS erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck auf den Arbeitgeber. Vom heutigen Dienstag an werden bundesweit mehrere hundert Beschäftigte mit halbschichtigen Warnstreiks und Protesten für ein erstes Angebot des Arbeitgebers kämpfen. Die Tarifverhandlungen werden am Donnerstag (21. April 2016) in der dritten Runde in Bad Soden (Hessen) fortgesetzt.

    „Der Arbeitgeber muss jetzt aus der Deckung kommen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen: Die Beschäftigten brauchen Schutz, Sicherheit und auskömmliche Löhne“, stellte ver.di-Streikleiter Frank Sauerland klar. An den Arbeitsniederlegungen und Aktionen am Dienstag und am Mittwoch beteiligen sich jeweils mehrere hundert Beschäftigte. Die regionalen Schwerpunkte befinden sich in Kiel, Hamburg, Hannover, Leipzig, Mannheim und Freiburg. Daneben sind mehrere Standorte in Bayern betroffen.
    ver.di fordert in den Tarifverhandlungen für die rund 4.700 Beschäftigten eine Anhebung der Gehälter um 120 Euro sowie den Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen.

    Der Immobiliendienstleister STRABAG PFS ist aus der ehemaligen Telekom-Tochter DeTeImmobilien hervorgegangen und im Jahre 2008 an den STRABAG-Konzern verkauft worden.

    Pressekontakt

    Jan Jurczyk
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
    Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
    Fax: 030/6956-3001
    E-Mail: pressestelle@verdi.de
    alle Ansprechpartner der Bundespressestelle