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    Erfolgreicher zweiter Warnstreik in der Geld- und Wertbranche

    Erfolgreicher zweiter Warnstreik in der Geld- und Wertbranche

    27.01.2017

    Rund 2.000 Beschäftigte befinden sich heute bundesweit für eine bessere Bezahlung in der Geld- und Wertbranche im Streik.

    „Die Beschäftigten senden ein klares Signal an die Arbeitgeber, dass sie sich nicht abspeisen lassen. Die hohe Beteiligung am Streik zeigt deutlich, dass die Zeit der Niedriglöhne und der ungerechten Bezahlung in der Branche endlich zu Ende gehen muss“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Volker Nüsse.

    Zum ersten Mal legen die Beschäftigten der Geld- und Wertdienste heute bundesweit die Arbeit nieder. Mit Kundgebungen und Streikversammlungen machen sie sich für ihre Forderungen stark. In Nürnberg etwa sind rund 500 Beschäftige aus Bayern, Hessen und Baden-Württemberg zu einer Streikkundgebung zusammengekommen. An einigen Standorten, etwa in Berlin und Potsdam, finden auch Aktionen gegen Streikbrecher statt.

    ver.di fordert eine Erhöhung der Löhne um 1,50 Euro in der Stunde und eine deutliche Angleichung der Entgelte in den unterschiedlichen Regionen und Bereichen. Zur Zeit verdienen Beschäftigte im ostdeutschen Geld- und Werttransport 4,49 Euro weniger in der Stunde als Beschäftigte in NRW. In der stationären Geldbearbeitung werden zudem in den ostdeutschen Bundesländern nur 9,33 Euro bezahlt.

    Die Verhandlungen mit der Bundesvereinigung Deutscher Geld- und Wertdienste (BDGW) werden am nächsten Dienstag (31. Januar 2017) in Frankfurt am Main fortgesetzt.


    Hinweise für Redaktionen

    Ansprechpartner: Volker Nüsse, 0175-2253611
    Weitere Informationen: www.aber-sicher.org

    Pressekontakt

    Eva Völpel
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