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    Tarifrunde in der Wohnungswirtschaft gestartet – ver.di fordert 6,5 Prozent mehr Lohn

    05.04.2017

    Ohne ein konkretes Angebot der Arbeitgeber ist gestern Nachmittag (4. April 2017) in Düsseldorf die erste Tarifrunde für die rund 40.000 Beschäftigten in der Wohnungswirtschaft zu Ende gegangen. Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, dabei mindestens 150 Euro mehr für die unteren Entgeltgruppen. Auszubildende sollen 100 Euro mehr 5 erhalten sowie unbefristet übernommen werden. Die Mitglieder der Gewerkschaften IG BAU und ver.di, beide Gewerkschaften verhandeln zusammen, sollen zwei zusätzliche bezahlte Freistellungstage erhalten.

    „Die Gespräche verliefen in einem konstruktiven Klima. Allerdings müssen sich 10 die Arbeitgeber noch deutlich bewegen. Der Branche geht es wirtschaftlich sehr gut, aber die Beschäftigten leiden unter Arbeitsverdichtung und Personalknapp-heit. Sie erwarten deswegen eine deutliche materielle Anerkennung ihrer Leistung“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ute Kittel.

    Die zweite Verhandlungsrunde findet am 16. Mai 2017 in Frankfurt/Main statt.

    Hinweis für Redaktionen:
    Kontakt: Carla Dietrich, ver.di-Verhandlungsführerin, 0170 17 71 263

    Pressekontakt

    Eva Völpel
    ver.di-Bundesvorstand
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