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    ver.di fordert Mitbestimmung von Arbeitnehmern in der Axel Springer SE

    08.01.2013

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert anlässlich der Pläne der Axel Springer AG, sich von einer Aktiengesellschaft (AG) in eine europäische Gesellschaft (SE) umzuwandeln, die Aufnahme von Arbeitnehmervertretern in den Aufsichtsrat: „Die aktive Arbeit der Arbeitnehmervertretungen ist eine der wichtigsten Ursachen für den wirtschaftlichen Erfolg der Axel Springer AG“, sagte der ver.di-Konzernbeauftragte Siegfried Heim und forderte den Vorstand auf, bei den bevorstehenden Verhandlungen über die Mitbestimmung in der SE auch Vertreter der Arbeitnehmer und ihrer Gewerkschaften im Aufsichtsrat zu akzeptieren. Wegen des in Deutschland geltenden Tendenzschutzes ist die Axel Springer AG bislang als Medienunternehmen der einzige M-Dax-Konzern, der nicht verpflichtet ist, Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat zu akzeptieren.

    Im Rahmen der geplanten Umwandlung von einer AG in eine SE sind Verhandlungen über die Mitbestimmungsstrukturen in der neuen europäischen Gesellschaft gesetzlich vorgeschrieben. In diesen bis zu sechs Monaten dauernden Verhandlungen steht nicht nur die Bildung eines europäischen Betriebsrates auf der Tagesordnung, sondern auch die Ausgestaltung der Unternehmensmitbestimmung.

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    Jan Jurczyk
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