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    Tarifrunde T-Systems: ver.di erhöht mit Warnstreiks Druck auf Arbeitgeber – Verhandlungen in Bonn

    11.05.2016

    Vor der dritten Runde der Tarifverhandlungen für die rund 19.000 Beschäftigten von T-Systems (TSI) erhöht die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) den Druck auf den Arbeitgeber. Seit Dienstag sind ausgewählte Standorte des Unternehmens von Warnstreiks betroffen. Insgesamt werden bis einschließlich Donnerstag (12. Mai 2016) rund 1.500 Beschäftigte die Arbeit niederlegen. Am gleichen Tag werden die Tarifverhandlungen in Bonn fortgesetzt. Sie sind für zwei Tage angesetzt.

    In den vorangegangenen zwei Verhandlungsrunden sei der Arbeitgeber zu keinen Zugeständnissen bereit gewesen. Weniger noch – T-Systems wolle sich Einsparmaßnahmen von der Belegschaft bezahlen lassen: „Alles wird teurer, nur die Ausreden des Arbeitgebers werden billiger. Deswegen werden die Beschäftigten jetzt ein erstes Zeichen setzen, was sie von der Taktik des Arbeitgebers halten“, sagte ver.di-Streikleiter Frank Sauerland am Mittwoch.

    Die TSI-Beschäftigten hätten mit ihrer Leistung zum guten Konzernergebnis beigetragen. „Sie dürfen von der Entwicklung im Gesamtkonzern nicht abgekoppelt werden“, stellte Sauerland klar. ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um fünf Prozent sowie eine soziale Komponente. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

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