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    Postbank: Mehr als 94 Prozent der ver.di-Mitglieder stimmen Verhandlungsergebnis zu

    20.11.2017

    In der erneuten Urabstimmung haben 94,24 Prozent der ver.di-Mitglieder dem Verhandlungsergebnis zugestimmt, das die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Postbank Ende Oktober erzielt hatten.

    „Das ist eine überwältigende Zustimmung zum Verhandlungsergebnis“, betont ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck. Im Ergebnis stehe eine Tarifeinigung mit einem langfristigen Kündigungsschutz bis Mitte 2021, der den Beschäftigten Sicherheit gebe. Der Tarifvertrag beinhaltet für die rund 18.000 Beschäftigten bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG) außerdem eine Erhöhung der Gehälter in drei Schritten um insgesamt 4,9 Prozent.

    Der erste Schritt erfolgt rückwirkend ab dem 1. April 2017 mit einer Erhöhung um 1,7 Prozent, weitere 0,9 Prozent ab Januar 2018 und 2,3 Prozent ab Januar 2019. Die Gesamtlaufzeit beträgt 28 Monate. Die Ausbildungsvergütungen steigen in zwei Schritten jeweils zum 1. April in 2017 und 2018 um 35 Euro.

    Für die Integration von Postbank und Deutscher Bank haben sich die Tarifparteien im Rahmen eines Gesamtpakets darauf verständigt, den Kündigungsschutz auch auf alle Beschäftigten des Privat- und Firmenkundengeschäfts der Deutschen Bank AG anzuwenden.

    „Damit ist es gelungen, die Beschäftigten in wesentlichen Punkten abzusichern und die Grundlage für eine sozialverträgliche Integration beider Banken zu schaffen, die auch gewerkschaftliche Unterstützung findet“, so Duscheck zur Gesamteinigung.


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