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    Öffentlicher Dienst der Länder: Am Dienstag rund 43.000 Beschäftigte im Warnstreik

    05.03.2013

    Im Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst der Länder folgten am Dienstag rund 43.000 Beschäftigte den Warnstreikaufrufen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), von GEW, GdP und dbb.

    Bei zentralen Kundgebungen in Hannover, Stuttgart, München, Bremen, Magdeburg und Dresden bekräftigten Beschäftigte von Straßen- und Autobahnmeistereien, Unikliniken, Universitäten, psychiatrischen Einrichtungen, Landestheatern, Studentenwerken, Verwaltungen, Polizei sowie angestellte Lehrerinnen und Lehrer ihre Forderung nach 6,5 Prozent mehr Gehalt inklusive sozialer Komponente, einer Übernahmegarantie für Auszubildende, einer Sicherung des Urlaubsanspruchs und der tariflichen Eingruppierung der Lehrkräfte. „Wir erwarten von den Arbeitgebern in der nächsten Verhandlungsrunde am Donnerstag und Freitag ein verhandlungsfähiges Angebot“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske in Hannover. „Die Kolleginnen und Kollegen sind nicht bereit, sich mit der Hinhaltetaktik der Arbeitgeber abzufinden und zeigen ganz klar Flagge.“

    Die Verhandlungen für die rund 800.000 Beschäftigten der Länder (ohne Hessen) werden am Donnerstag und Freitag, 7./8. März 2013, in Potsdam festgesetzt. Bisher hat die Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) kein Angebot vorgelegt.