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    Neu-Organisation der T-Deutschland GmbH: Beschäftigte komplett abgesichert – Arbeitszeit wird ab 2019 um zwei Stunden verkürzt

    23.09.2016

    Im Zuge der geplanten Neu-Organisation der Deutschen Telekom im Bereich der T-Deutschland GmbH bleiben die Beschäftigten komplett abgesichert. Darauf haben sich ver.di und die Deutsche Telekom in einem „Letter of Intent“ verständigt.

    Die Gestaltungsmacht des Arbeitgebers ermögliche ihm grundsätzlich, Um- und Neuorganisationen seines Geschäfts vorzunehmen. Es müsse daher darum gehen, die Beschäftigten, ihre Löhne und Arbeitsbedingungen zu schützen: „Es ist uns gelungen, die Konditionen der Beschäftigten komplett abzusichern und negative soziale Folgen auszuschließen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder am Freitag.

    Die Telekom hatte zuvor mit Blick unter anderem auf die Folgen der Digitalisierung und Umstellung auf IP-basierte Vermittlungstechnik beschlossen, ihr Geschäft in Deutschland künftig neu zu ordnen, was erhebliche Umstrukturierungen in ihren bisherigen Sparten zur Folge hat. Von organisatorischen Veränderungen und Umfirmierungen sind demnach bundesweit etwa 15.000 Stellen (Vollzeitäquivalent) betroffen.

    Dabei habe die akute Gefahr bestanden, dass der Arbeitgeber die Betriebsübergänge auch zur Absenkung von Löhnen und Gehältern nutzt. „Das haben wir verhindert“, betonte Schröder: „Die Telekom baut um, aber sichert die Konditionen und senkt die Arbeitszeit“.

    Im Einzelnen haben beide Seiten neben der Entgeltabsicherung unter anderem vereinbart, im Falle der T-Shops eine betriebliche Altersversorgung einzuführen sowie ab 2019 in den Bereichen Service und Technik die Arbeitszeit um zwei Stunden zu reduzieren. Die Kosten der Arbeitszeitverkürzung teilen sich Arbeitgeber und Arbeitnehmerseite je zur Hälfte. Wobei bis dahin noch zwei Lohnrunden ausstünden. „Die Gehälter werden weiter zulegen. Der Aufwand für die Arbeitszeitverkürzung wird in den kommenden Tarifrunden überkompensiert“, erläuterte Schröder.

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