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    ver.di kommentiert die Aufsichtsratssitzung bei Karstadt nicht

    ver.di kommentiert die Aufsichtsratssitzung bei Karstadt nicht

    13.06.2013

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) bekräftigt vor der heutigen Sitzung des Aufsichtsrats der Karstadt Warenhaus GmbH ihre Forderung nach umfassender Information über Personalien und Stand der Umsetzung der Strategie „Karstadt 2015“. „Wir gehen davon aus, dass auch Eigentümer Berggruen, Anteilseigner-Vertreter und Geschäftsführung wissen, wie wichtig eine transparente Informationspolitik für das Unternehmen ist“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.   

    „Die Beschäftigten haben alle Schicksalsschläge des Unternehmens ertragen und setzen sich engagiert und motiviert Tag für Tag für das Unternehmen ein. Sie waren es, die in den vergangenen Jahren mehr als 650 Millionen Euro durch Verzicht auf Gehaltsbestandteile in Karstadt investiert haben. Deshalb erwarten sie zu Recht, dass Eigentümer Berggruen nun mit eigenen Investitionen die Modernisierung des Unternehmens beschleunigt", betonte Nutzenberger. "Diese sind ebenso wichtig für die Zukunft von Karstadt wie die Tarifbindung für die Beschäftigten."

    Die ver.di-Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter werden sich heute nicht zu Diskussionen oder Entscheidungen im Karstadt-Aufsichtsrat äußern. Vorgänge im Aufsichtsrat können nur im Einvernehmen mit den Vertretern der Anteilseigner veröffentlicht werden. Die Arbeitnehmervertreter sind aufgrund gesetzlicher Vorschriften zur Verschwiegenheit verpflichtet. Es wird deshalb im Anschluss an die Aufsichtsratssitzung keine Kommentierung durch ver.di geben. Wir bitten dafür um Verständnis.