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    Tarifrunde T-Systems: Arbeitgeber provoziert mit Minusangebot Beschäftigte

    01.06.2016

    Die Tarifverhandlungen für die rund 19.000 Beschäftigten der Telekom-Tochter T-Systems (TSI) sind am späten Dienstagabend (31. Mai 2016) abgebrochen worden. Eine Einigung zeichnet sich nicht ab. Zuvor hatte der Arbeitgeber ein Angebot vorgelegt, das eine Anhebung der Gehälter um lediglich 0,5 Prozent nach 15 Leermonaten zum 1. Juli 2017 bei einer Gesamtlaufzeit von 24 Monaten vorsieht: „Dieses Minusangebot ist eine pure Provokation des Arbeitgebers und absolut inakzeptabel“, sagte ver.di-Verhandlungsführer Michael Jäkel. Über das weitere Vorgehen müsse nun die Große Tarifkommission entscheiden, die am 9. Juni 2016 in Berlin tagt.

    Der Auftakt der vierten Verhandlungsrunde am Dienstag in Darmstadt war von Protesten von gut 1.200 TSI-Beschäftigten vor Ort begleitet worden. Bereits von Montag an hatte es Warnstreiks am mehreren Standorten von T-Systems gegeben, an denen sich insgesamt rund 2.500 Beschäftigte beteiligten. Bereits in den Vorwochen wurden die Verhandlungen wiederholt von Arbeitsniederlegungen begleitet.

    ver.di fordert in der laufenden Tarifrunde eine Entgeltanhebung um fünf Prozent sowie eine soziale Komponente. Die Laufzeit des Tarifvertrags soll zwölf Monate betragen.

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    Jan Jurczyk
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