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    SinnLeffers

    Familie Wöhrl kauft SinnLeffers

    04.01.2013

    Überrascht und mit Befremden haben die Arbeitnehmervertreterinnen und -vertreter im Aufsichtsrat und im Beirat von SinnLeffers zur Kenntnis genommen, dass die DIH (Deutsche Industrie-Holding) als Eigentümerin von SinnLeffers das Unternehmen an die Familie Wöhrl verkaufen wird.

    Nur wenige Stunden vor der offiziellen Pressekonferenz sind die Mitglieder der beiden Gremien in Kenntnis gesetzt worden. Die Vertreter der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) in den Gremien hätten eine frühzeitigere Information und deutlich mehr Transparenz und Kommunikation erwartet.

    Seitens der Familie Wöhrl wurde die Aussage getroffen, dass alle Häuser in ihrer bisherigen Form bestehen bleiben. Die Gewerkschaft will nun zügig wissen, was diese Aussage für die angedachte Neueröffnung der SinnLeffers-Filiale bzw. für die Hauptverwaltung in Hagen bedeutet.

    Die Gewerkschaft geht davon aus, dass die Beschäftigten bei SinnLeffers zu gleichen Konditionen und Arbeitsbedingungen weiter beschäftigt bleiben und dass der Anerkennungstarifvertrag weiterhin Bestand hat. ver.di werde dies sehr genau beobachten und einfordern, zumal bei Wöhrl bislang keine Tarifbindung für den Einzelhandel existiert. Wer Geld für Expansionen in dieser Größenordnung hat, sollte auch Geld für eine tarifgerechte Entlohnung der Beschäftigten haben.

    ver.di fordert jetzt schnelle und zuverlässige Informationen über die genauen Vorstellungen und Perspektiven an die Beschäftigten und ihre Gewerkschaft.

    Für Rückfragen: Susanne Veh, 0170-9148028

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
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