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    Amazon-Beschäftigte an mehreren Standorten im Arbeitskampf

    Amazon-Beschäftigte an mehreren Standorten im Arbeitskampf

    25.11.2015

    Die Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat die Beschäftigten des US-amerikanischen Versandhändlers Amazon seit dem frühen Morgen an den Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg und Werne (beide NRW) zu Streiks aufgerufen. In Koblenz wird bereits seit diesem Montag gestreikt. Mit den Arbeitsniederlegungen verleihen die Beschäftigten ihrer Forderung nach einem Tarifvertrag Ausdruck. Amazon weigert sich bis heute, über einen Tarifvertrag auch nur zu verhandeln und will die Arbeitsbedingungen weiterhin willkürlich und einseitig diktieren.

    „Amazon hat es in der Hand, Beschäftigten und Kunden ein reibungsloses Weihnachtsgeschäft zu ermöglichen. Doch solange der Versandhändler sich weigert, einen Tarifvertrag abzuschließen, wird es in diesem Jahr zu flexiblen, auch kurzfristig angesetzten Streiks kommen, auf die sich das Unternehmen schlechter einstellen kann. Es ist ein Skandal, dass Amazon das Recht der Beschäftigten auf einen Tarifvertrag und damit auf existenzsichernde und garantierte Arbeitsbedingungen missachtet. Wenn Amazon behauptet, man respektiere seine Mitarbeiter, ist das Heuchelei. Wie Amazon wirklich tickt, sieht man daran, dass das Unternehmen den Beschäftigten in Leipzig als besonderes Weihnachtsgeschenk ab Anfang 2016 willkürlich einen Tag Urlaub streicht“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Stefanie Nutzenberger.

    Amazon betreibt in Deutschland acht große Versandzentren, zwei davon in Bad Hersfeld. Die Streiks an den Standorten Rheinberg, Werne, Leipzig und Bad Hersfeld dauern vorläufig bis zum Ende der heutigen Spätschicht an. Am Standort Koblenz wird bis Donnerstagfrüh (26. November 2015) gestreikt.


    Hinweise für die Redaktionen:

    Bei Rückfragen zu den Streiks

    für Bad Hersfeld:
    Mechthild Middeke, 0160-9090738540

    für Rheinberg:
    Tim Schmidt, 0160-99480374

    für Werne:
    Karsten Ruprecht, 0151-40191676

    für Leipzig:
    Jörg Lauenroth-Mago, 0170-4523228

    für Koblenz:
    Marko Bärschneider, 0151-65620437

    Pressekontakt

    Eva Völpel
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
    10179 Berlin
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    Fax: 030/6956-3001
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