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    Tarifrunde Banken: ver.di weist Arbeitgeberangebot als Mogelpackung …

    Tarifrunde Banken: ver.di weist Arbeitgeberangebot als Mogelpackung zurück

    29.06.2016

    Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 230.000 Beschäftigten des privaten und öffentlichen Bankgewerbes ist in der Nacht zum Mittwoch (29. Juni 2016) ohne Ergebnis vertagt worden. Ein Angebot der Arbeitgeber, das über eine Laufzeit von 36 Monaten bei fünf Nullmonaten umgerechnet nur minimale Lohnsteigerungen von 0,85 Prozent pro Jahr vorsah, wies die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) als „Mogelpackung“ zurück. Die Verhandlungen sollen nun am 12. Juli 2016 in Wiesbaden fortgesetzt werden.

    In zahlreichen Branchen hätten sich die Beschäftigten im ersten Halbjahr ordentliche tarifvertragliche Gehaltssteigerungen gesichert. Auch für die Mehrheit der Beschäftigten in der Kreditwirtschaft gebe es Tarifabschlüsse, zum Teil mit Gehaltssteigerungen von deutlich mehr als zwei Prozent. „Nur die Beschäftigten der privaten und öffentlichen Banken sollen von dieser allgemeinen Gehaltsentwicklung abgekoppelt werden. Das ist respektlos gegenüber Beschäftigten, die in herausfordernden Zeiten einen klasse Job machen“, betonte ver.di-Verhandlungsführer Christoph Meister.

    ver.di will nun mit weiteren Streiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen. „Die Aktionen und Warnstreiks der letzten Wochen haben eine erste Wirkung gezeigt. Wir werden diese in den nächsten Tagen ausweiten“, so Meister weiter.

    ver.di forderte 4,9 Prozent mehr Gehalt. Das Ergebnis soll auch für Be-schäftigte mit außertariflicher Bezahlung übernommen werden. Für die Auszubildenden fordert ver.di neben einer Erhöhung der Ausbildungsvergütung um 80 Euro auch eine Übernahmegarantie im Anschluss an den erfolgreichen Abschluss der Ausbildung.


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