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    Streiks zeigen Wirkung - Postbank stellt ein verbessertes Angebot …

    Streiks zeigen Wirkung - Postbank stellt ein verbessertes Angebot in Aussicht

    17.10.2017

    In die am 24. September 2017 ergebnislos abgebrochenen Tarifverhandlungen bei der Postbank kommt wieder Bewegung. Die Verhandlungsparteien, die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und die Postbank, kommen am Montag, dem 23. Oktober 2017, in Berlin zu einer neuen Verhandlungsrunde zusammen. Als Grundlage dafür stellte die Postbank ein verbessertes Angebot in Aussicht.

    „Wir sind bereit, die Verhandlungen weiterzuführen, weil die Arbeitgeber signalisiert haben, dass sie ein verbessertes Angebot vorlegen wollen“, kommentierte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck die aktuelle Entwicklung. Diese Bewegung sei ein Ergebnis der bereits durchgeführten Warnstreiks. Duscheck wies zugleich darauf hin, dass es zu unbefristeten Streiks kommen könne, falls es zu keiner Einigung komme.

    Die Urabstimmung laufe bis zum Ende der Woche weiter. Sollte sich eine entsprechende Mehrheit der Mitglieder für unbefristete Streiks aussprechen, seien diese nach dem 23. Oktober 2017 möglich.

    ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. ver.di hat außerdem zu einem Zukunftstarifvertrag, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll, Gesprächsbedarf.

    Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Post-bank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).


    Für Rückfragen: Jan Duscheck, Tel.: 0160-6166687

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    Martina Sönnichsen
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