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    Öffentlicher Dienst der Länder: Mehr als 12.000 Beschäftigte …

    Öffentlicher Dienst der Länder: Mehr als 12.000 Beschäftigte beteiligen sich an Warnstreiks

    04.03.2013

    Vor der anstehenden dritten Verhandlungsrunde im Tarifkonflikt für den öffentlichen Dienst der Länder folgten am Montag mehr als 12.000 Beschäftigte den Warnstreik-Aufrufen der Gewerkschaften und beteiligten sich an Kundgebungen in Kiel, Mainz und Dresden. „Die Arbeitgeber haben bislang kein Angebot vorgelegt. „Deshalb ist es gut, wenn die Beschäftigten klar Flagge zeigen für höhere Löhne und faire Arbeitsbedingungen“, betonte der Vorsitzende der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di), Frank Bsirske. „Es wird im Laufe der Woche ein klares Signal aus den Betrieben und Verwaltungen der Länder geben, dass die Beschäftigten am Donnerstag ein verhandlungsfähiges Angebot erwarten.“

    Die dritte Verhandlungsrunde zwischen ver.di, GEW, GdP und dbb sowie der Tarifgemeinschaft der Länder (TdL) für die rund 800.000 Beschäftigten der Bundesländer (ohne Hessen) ist für Donnerstag und Freitag, 7./8. März 2013, in Potsdam geplant. Die Gewerkschaften fordern unter anderem 6,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt, inklusive sozialer Komponente, eine Erhöhung der Ausbildungsvergütungen um 100 Euro monatlich, eine Übernahmegarantie für Auszubildende, eine Sicherung der Urlaubsansprüche und die erstmalige tarifliche Eingruppierung der angestellten Lehrerinnen und Lehrer. Das Ergebnis soll zeit- und inhaltsgleich auf die Beamtinnen und Beamten bei Ländern und Kommunen übertragen werden.