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    Behle fordert für Air Berliner: Schluss mit wirtschaftlichem Investoren-Poker - wir brauchen Erhalt von Arbeitsplätzen zu fairen Bedingungen

    12.09.2017

    „Wir fordern die Investoren auf, transparent zu agieren und sich zu den Beschäftigten von Air Berlin zu bekennen. In allen Gesprächen rund um die insolvente Air Berlin geht es um wirtschaftliche Interessen, aber nicht um die Arbeitsplätze von mehr als 8.000 Beschäftigten“, erklärt Christine Behle, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di). „Angst und Wut der Air Berliner eskalieren, weil es hier um Existenzen ganzer Familien geht.“ Die Beschäftigten empfänden sich immer mehr als Spielball rein wirtschaftlicher und politischer Interessen.

    Behle wies darauf hin, dass der Kredit über 150 Millionen Euro, der aus öffentlichen Geldern zur Verfügung gestellt wurde, unabdingbar mit der Forderung nach einem Erhalt der Arbeitsplätze zu fairen Konditionen verknüpft werden müsse. „Wir fordern die Politik auf, den Investoren dieses klar zu machen. Schluss mit dem Pokern um die besten Blechstücke, dafür schnelles Handeln für eine Sicherung der Arbeitsplätze zu guten Bedingungen“, so die Gewerkschafterin.

    Bezüglich heute stattfindender Flugausfälle bei Air Berlin erklärte Behle, dass die Krankmeldung vieler Piloten in dieser Situation keinesfalls verwunderlich sei. Es sei nicht auszuschließen, dass es auch bei anderen Beschäftigten dazu kommen könne. ver.di ruft die Beschäftigten auf, den Flugbetrieb weiter aufrecht zu erhalten, um ihre Arbeitsplätze nicht zu gefährden.

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    Martina Sönnichsen
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