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    ver.di fordert bessere Ausbildungsbedingungen im Gesundheits- …

    ver.di fordert bessere Ausbildungsbedingungen im Gesundheits- und Sozialwesen

    16.07.2013

    Bundesweite Konferenz der Jugend- und Auszubildendenvertretungen im hessischen Willingen

     
    Unter dem Motto „Gewählt um zu kämpfen – Wir setzen uns durch!“ treffen sich vom 17. bis 19. Juli 2013 im hessischen Willingen mehr als 170 Jugend- und Auszubildendenvertretungen des Gesundheits- und Sozialwesens aus dem gesamten Bundesgebiet. Anlass der Konferenz sind schwieriger werdende Ausbildungsbedingungen in dieser Branche auf Grund des wirtschaftlichen Drucks und einer mangelnden Personalausstattung der ausbildenden Betriebe. In insgesamt 25 Workshops und anhand verschiedener Praxisbeispiele werden den jungen Kolleginnen und Kollegen aus öffentlichen, freigemeinnützigen und privaten Einrichtungen Kenntnisse zu ausbildungsrechtlichen Fragen und Durchsetzungsmöglichkeiten im Rahmen ihrer Mitbestimmung vermittelt und mit ihnen diskutiert.

    Die Qualität der Ausbildung im Gesundheits- und Sozialwesen müsse dringend verbessert werden: Dem Personal fehle die Zeit, im Alltagsstress Auszubildende anzuleiten. Pflegeschülerinnen und Pflegeschüler würden zunehmend voll auf den Stellenplan angerechnet, die strukturierte Vermittlung von Kenntnissen bleibe auf der Strecke. „Wenn wir wollen, dass die Freude an den sozialen Berufen erhalten bleiben soll, müssen Träger und Arbeitgeber für eine gute Ausbildung und ausreichend Personal sorgen“, erklärt Sylvia Bühler, Mitglied im ver.di-Bundesvorstand. „Wir alle benötigen eine gute Versorgung im Krankheits- oder Pflegefall – diese ist maßgeblich von gut ausgebildeten Menschen abhängig. Die erforderliche Ausbildungs- und Versorgungsqualität  lässt sich nur mit einer gesetzlichen Personalbemessung nachhaltig sicherstellen“, fordert Bühler.

    ver.di setzt sich für die Verbesserung der Ausbildungsqualität im Gesundheits- und Sozialwesen sowohl berufs- als auch tarifpolitisch ein und unterstützt betriebliche Interessenvertretungen bei der Umsetzung ihrer Mitbestimmungsrechte zum Schutze und zur Verbesserung der Ausbildung.



    Rückfragen an Mario Gembus, 0151-54411723

    Pressekontakt

    Jan Jurczyk
    ver.di-Bundesvorstand
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