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    ver.di-Erklärung zur Strategieentscheidung der Deutschen Bank

    ver.di-Erklärung zur Strategieentscheidung der Deutschen Bank

    25.04.2015

    Zur Strategieentscheidung der Deutschen Bank erklärt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di):

    Der Vorstand der Deutschen Bank hat sich für das Modell einer im Rahmen eines Börsengangs erfolgenden Abspaltung der Postbank entschieden.

    Dabei waren maßgebliche Faktoren:

    -       die mit einer Umsetzung anderer Alternativen verbundenen großen Herausforderungen;

    -       dass die gesellschaftliche Akzeptanz in Deutschland für diese Entscheidung als wichtig angesehen wird und für andere Modelle in geringerem Maße vorhanden gewesen wäre;

    -       dass der Privatkundenbereich der Deutschen Bank auf dieser Grundlage als eine führende Beraterbank am Markt agieren kann und die Postbank als kundenorientierte Bank an die gute Entwicklung der letzten Jahre anknüpfen kann, ohne künftig den Restriktionen einer besonders regulierten global agierenden Bank zu unterliegen. Der Postbank wird mit dem Börsengang zugleich eine neue Wachstumsperspektive erschlossen.

    Mit dieser Entscheidung hält der Vorstand der Deutschen Bank am Modell einer Universalbank mit einem starken Heimatmarkt in Deutschland fest.

    Im Aufsichtsrat und für ver.di waren das ausschlaggebende Gesichtspunkte, die Vorstandsentscheidung zu unterstützen.

    Für ver.di entfaltet diese Entscheidung positive Perspektiven für die Beschäftigten im Konzern, in einer Situation, in der ein „Weiter so wie bisher“ vor dem Hintergrund stärker werdender regulatorischer Vorgaben nicht möglich war.

    „Der nächste anstehende Schritt für ver.di ist jetzt, Beschäftigungssicherheit für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer im Konzern zu schaffen und den Verzicht auf betriebsbedingte Beendigungskündigungen durchzusetzen“, sagte der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske.

     

     

    Pressekontakt

    Christoph Schmitz
    ver.di-Bundesvorstand
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