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    Tarifrunden Postdienste, Speditionen und Logistik: ver.di empfiehlt Forderung von fünf Prozent

    10.02.2017

    Für die in diesem Jahr anstehenden Tarifverhandlungen in der Branche der Postdiensten, Speditionen und Logistik hat der zuständige Bundesfachbereichsvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) eine Forderungsempfehlung für die zuständigen Tarifkommissionen von fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten beschlossen. „Die Beschäftigten der Branche leisten eine ausgezeichnete Arbeit. Mit den Einkommenssteigerungen können sie am wirtschaftlichen Fortschritt teilhaben“, sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.

    In der Branche stehen in diesem Jahr Flächentarifverhandlungen in zehn Bundesländern an: Hamburg (30. April 2017), Schleswig-Holstein, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen (30. Juni), Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz (30. Oktober) sowie Berlin und Brandenburg (31. Dezember). Zudem sind elf bundesweite Haustarifverträge bei acht Unternehmen des Konzerns Deutsche Post DHL, zwei Unternehmen von Federal Express und dem Automobillogistiker BLG zu verhandeln.

    Der vom Bundesfachbereichsvorstand gefasste Beschluss hat empfehlenden Charakter. Die konkreten Forderungen werden von den jeweiligen Tarifkommissionen gefasst. Die bundesweite Empfehlung setzt sich aus den volkswirtschaftlichen Prognosen für Preissteigerung und Produktivitätsfortschritt sowie einer Umverteilungskomponente zusammen.

    Pressekontakt

    Jan Jurczyk
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