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    Gemeinsame Presseerklärung der Gewerkschaften ver.di und IG BCE: Tarifpolitische Grundsatzerklärung zur geplanten Transaktion E.ON/RWE/innogy

    11.05.2018

    In einer Verhandlung am Freitag haben sich die Unternehmensführungen von E.ON, innogy und RWE unter Beteiligung der Konzernbetriebsräte mit den Gewerkschaften Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) auf eine tarifpolitische Grundsatzerklärung zur geplanten Transaktion zwischen E.ON und RWE verständigt.

    Darin werden betriebsbedingte Beendigungskündigungen praktisch ausgeschlossen. Die Beteiligten haben sich ferner darauf geeinigt, dass die bestehenden tariflichen und betrieblichen Regelungen bis auf weiteres fortgelten. Vereinbart wurde die Aufnahme von bilateralen Verhandlungen, mit dem Ziel, bis zum Beginn der Integration die Regelungen zum jeweiligen internen Arbeitsmarkt sowie die weiteren tariflichen Rahmenbedingungen im jeweiligen Konzern zu vereinheitlichen.

    Der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske begrüßte die Einigung als einen „Meilenstein für die soziale Absicherung der Beschäftigten in allen beteiligten Unternehmen“. Ralf Sikorski, Tarifvorstand der IG BCE, kommentierte: „Das Ergebnis bestätigt die gute Zusammenarbeit der Sozialpartner in den Unternehmen.“

    Positive Resonanz gibt es auch von Seiten der Konzernbetriebsräte René Pöhls (innogy), Albert Zettl (E.ON) und Monika Krebber (RWE): „Die Einigung sichert den Schutz unserer Beschäftigten. Sie ist ein wichtiges positives Signal und eine gute Grundlage für eine erfolgreiche Integration.“

     

     

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    Martina Sönnichsen
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