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    DAK-Gesundheit: Umbau nur mit den Beschäftigten – „Fakten auf …

    DAK-Gesundheit: Umbau nur mit den Beschäftigten – „Fakten auf den Tisch“

    17.02.2016

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) hat den Vorstand der Krankenkasse DAK-Gesundheit aufgefordert, sich beim offensichtlich anstehenden Umbau der Kasse an bestehende Tarifverträge zu halten und Drohungen an die Adresse der Beschäftigten zu unterlassen: Bislang kursierten über die von der DAK-Führung geplante „Restrukturierung“ in der Belegschaft Vermutungen und Befürchtungen bis hin zu Gerüchten über betriebsbedingte Kündigungen. „Jetzt müssen endlich Fakten auf den Tisch: Wir fordern den Vorstand auf, die Umbaupläne einschließlich der Auswirkungen für das Personal offenzulegen und ein klares Bekenntnis zur Einhaltung des geltenden Rationalisierungsschutz-Tarifvertrags abzugeben“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Gabriele Gröschl-Bahr am Mittwoch.

    Die Vereinbarung sehe umfassende Regelungen zum Schutz der Beschäftigten vor: „Bei Verstößen gegen diesen Tarifvertrag sehen wir uns vor Gericht wieder. Wir werden unseren Mitgliedern umfassenden Rechtsschutz gewähren und die strikte Einhaltung aller Regelungen konsequent verfolgen“, stellte Gröschl-Bahr klar.

    Anstatt orientierungslos auf Sicht zu fahren, sollte die DAK-Führung endlich die Beschäftigten umfassend informieren und überzeugen: „Bei der DAK-Gesundheit ist es höchste Zeit für ein belastbares Zukunftssicherungskonzept für die Beschäftigten und die Versicherten“, betonte Gröschl-Bahr.

    Die DAK-Gesundheit gehört mit mehr als 15.500 Beschäftigten und rund sechs Millionen Versicherten zu den größten Ersatzkassen bundesweit.


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    Jan Jurczyk
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