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Telekom Deutschland mit Servicegesellschaften: ver.di und Arbeitgeber über Tarifabschluss einig – Tarifkommission muss noch zustimmen

07.05.2012

In der Tarifauseinandersetzung bei Telekom Deutschland einschließlich der Servicegesellschaften haben die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Arbeitgeber eine Einigung erzielt. Danach soll die Mehrheit der Tarifangestellten während der Laufzeit von zwei Jahren 6,5 Prozent mehr Gehalt auf drei Stufen verteilt erhalten. So werden die Gehälter zum 1. Mai 2012 um 2,3 Prozent sowie zum 1. Januar 2013 und zum 1. August 2013 jeweils um 2,1 Prozent angehoben. Die Beschäftigten in den beiden unteren Entgeltgruppen erhalten bereits zum 1. Februar 2012 sogar drei Prozent und anschließend in zwei Schritten zum 1. Januar 2013 und zum 1. August 2013 jeweils 2,1 Prozent mehr Gehalt. Zudem tragen alle Beschäftigten im Hinblick auf den variablen Gehaltsanteil künftig ein deutlich geringeres Risiko. Die Laufzeit der Tarifvereinbarung beträgt 24 Monate vom 1. Februar 2012 bis zum 31. Januar 2014.

„Dieser Abschluss kann sich sehen lassen. Sehr wichtig war zudem die überdurchschnittliche Anhebung der beiden unteren Entgeltgruppen und die erreichte Variablensicherung. Ohne die eindrucksvolle Kampfbereitschaft der Kolleginnen und Kollegen im Betrieb wäre dieses Gesamtergebnis nicht möglich gewesen“, betonte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Lothar Schröder. Vom Abschluss profitieren insgesamt rund 50.000 Tarifangestellte.

Dem Ergebnis muss die große Tarifkommission von ver.di noch auf ihrer Sitzung am Dienstag in Berlin zustimmen. Noch nicht gelöst ist indes der Tarifkonflikt bei der Telekom-Netzwerksparte
T-Systems. Dort gehen die Verhandlungen für die 18.500 Tarifangestellten am 15. Mai in die fünfte Runde.

Pressekontakt

Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
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