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    Tarifverhandlungen für Zeitschriftenredaktionen erneut ergebnislos …

    Tarifverhandlungen für Zeitschriftenredaktionen erneut ergebnislos vertagt

    26.09.2013

    Die Tarifverhandlungen für die rund 9.000 Redakteurinnen und Redakteure, die in deutschen Zeitschriftenredaktionen, für Publikums- und Fachzeitschriften und konfessionelle Presse arbeiten, sind auch in der zweiten Runde ergebnislos vertagt worden.

    Die Tarifverhandlungen für die rund 9.000 Redakteurinnen und Redakteure, die in deutschen Zeitschriftenredaktionen, für Publikums- und Fachzeitschriften und konfessionelle Presse arbeiten, sind auch in der zweiten Runde ergebnislos vertagt worden.

    Der Verhandlungsführer der Deutschen Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di, Matthias von Fintel, kritisierte, dass der Verband Deutscher Zeitungsverleger (VDZ) erneut kein konkretes Angebot vorgelegt habe: "Wir können unseren Kolleginnen und Kollegen unmöglich in den kommenden Jahren Reallohnverluste zumuten. Das ist der Leistung, die in den Redaktionen täglich erbracht wird, nicht angemessen - und entspricht auch nicht der wirtschaftlichen Situation der Branche, die mehrheitlich stabil ist", sagte von Fintel. Er erwarte, dass die VDZ-Vertreter in der dritten Verhandlungsrunde am 25. November in Hamburg ihre Vorstellungen für spürbare Gehaltserhöhungen darlegten: "Wir sind nach wie vor sehr daran interessiert, in absehbarer Zeit zu einem Abschluss zu kommen, allerdings zu akzeptablen Bedingungen", unterstrich von Fintel.

    Die dju in ver.di fordert eine Erhöhung der Gehälter um sechs Prozent und die Einbeziehung von Online-Redakteurinnen und -Redakteuren in den Geltungsbereich der Tarifverträge: "Der VDZ muss sich der Tatsache stellen, dass die Arbeit von Online- und Print-Redaktionen ineinander greift. Zeitgemäße Tarifverträge sollten diese Entwicklung nachvollziehen", machte von Fintel deutlich.