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    ver.di zum Insolvenzverfahren bei airberlin

    ver.di zum Insolvenzverfahren bei airberlin

    15.08.2017

    Vor dem Hintergrund des Insolvenzverfahrens, das durch einen Antrag der Geschäftsführung von Air Berlin heute eingeleitet wurde, betont Christine Behle, Bundesvorstandsmitglied der Vereinten Dienstleitungsgewerkschaft (ver.di): „Das ist ein harter Schlag für die Beschäftigten von Air Berlin. Unsere Priorität liegt jetzt auf der Sicherung der Arbeitsplätze. Air Berlin muss umfassend für Transparenz sorgen und alle notwendigen Informationen vorlegen.“

    Das Unternehmen strebe nach Kenntnis von ver.di ein Insolvenzverfahren in Eigenregie an, bei dem ein Generalbevollmächtigter gemeinsam mit dem Management in einem Zeitraum von bis zu drei Monaten eine Lösung sucht. Dadurch könne das sogenannte Grounding, also das sofortige Beenden des Flugbetriebs verhindert und nach Plänen und Möglichkeiten für das Unternehmen und die Beschäftigten gesucht werden.

    „Wir haben große Sorge um die Arbeitsplätze der Beschäftigten“, so Behle. „Wir erwarten von Air Berlin, dass vorrangig die Interessen der Beschäftigten berücksichtigt werden und das Unternehmen mit Hochdruck daran arbeitet, tragfähige und gute Konzepte zu entwickeln, um möglichst viele Arbeitsplätze zu retten. Dazu bedarf es einer Transparenz und der Einbeziehung der Gewerkschaft in die weiteren Planungen.“

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
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