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    ver.di setzt Streiks bei der Postbank fort

    ver.di setzt Streiks bei der Postbank fort

    02.10.2017

    Am heutigen Montag (2. Oktober 2017) ruft ver.di die Beschäftigten bei der Postbank erneut zum Streik auf. Betroffen sind Filialstandorte in Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Rheinland-Pfalz. Insgesamt sind über 60 Filialen zum Streik aufgerufen sowie der Postbank-Standort Köln und die Zentrale in Bonn. Bereits am Freitag und am Wochenende wurden in Bayern, Nordrhein-Westfahlen und in Niedersachsen fortgesetzt.

    „In den letzten Wochen haben die Warnstreiks erste Bewegung in die Verhandlungen gebracht. Allerdings sind wir insbesondere bei den Themen Kündigungsschutz und Gehalt noch weit voneinander entfernt“, kommentierte ver.di-Verhandlungsführer Jan Duscheck die heutigen Arbeitskampfmaßnahmen.

    Die Arbeitgeberseite hatte am letzten Montag ein erstes Angebot vorgelegt, welches aber insbesondere mit Blick auf die Laufzeit des Kündigungsschutzes von ver.di als völlig unzureichend zurückgewiesen wurde.

    ver.di fordert eine Verlängerung des Kündigungsschutzes bis Ende 2022, die Erhöhung der Gehälter um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten, eine deutliche Anhebung der Ausbildungsvergütungen sowie weitere unternehmensspezifische Forderungen. ver.di will zudem Gespräche über einen Zukunftstarifvertrag führen, der auch Regelungen zur Digitalisierung beinhalten soll.

    Verhandelt wird für rund 18.000 Beschäftigte bei der Postbank, Postbank Filialvertrieb sowie der BHW-Gruppe und weiterer Tochterunternehmen (Betriebscenter für Banken, PB Service, PB Direkt, BHW KSG, PB Firmenkunden AG).


    Für Rückfragen: Jan Duscheck, Tel.: 0160-6166687

    Pressekontakt

    Daniela Milutin
    ver.di-Bundesvorstand
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