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Deutsche Telekom: dritte Verhandlungsrunde in Berlin von Warnstreiks begleitet

22.03.2016

Die dritte Runde der Tarifverhandlungen bei der Deutschen Telekom wird von vollschichtigen Warnstreiks begleitet. „Mit den Arbeitsniederlegungen fordern die Beschäftigten die Telekom auf, ihre Ankündigung wahr zu machen und ein verhandlungsfähiges Angebot vorzulegen“, sagte ver.di-Streikleiter Frank Sauerland am Dienstag. An den Warnstreiks beteiligen sich insgesamt 3.000 Beschäftigte überwiegend aus den Bereichen Vertrieb und Service bundesweit.

Die Verhandlungen für die rund 63.000 Tarifangestellten und Auszubildenden bei der Telekom werden am heutigen Dienstag sowie am Mittwoch in Berlin fortgesetzt. Die ersten beiden Runden in Berlin und Bonn waren ohne Ergebnis vertagt worden. In der vergangenen Woche hatten mehr als zwölftausend Beschäftigte der Technik-, Vertriebs- und Servicebereiche mit Protesten und Warnstreiks die Tarifrunde begleitet.

ver.di fordert unter anderem eine tabellenwirksame Entgelterhöhung um fünf Prozent bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine Komponente zur überproportionalen Anhebung der unteren Einkommen. Darüber hinaus soll der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen verlängert werden. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für duale Studenten soll um 60 Euro angehoben werden.

Hinweis: Die Verhandlungen werden am heutigen Dienstag um 11 Uhr in Berlin fortgesetzt und sind bis Mittwoch angesetzt; Rückfragen an ver.di-Streikleiter Frank Sauerland unter 0171/5535583

Pressekontakt

Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
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