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    Verhandlungsergebnis E.ON

    Große Tarifkommission stimmt Verhandlungsergebnis für E.ON-Beschäftigte zu

    06.02.2013

    Die Große Tarifkommission der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und IG BCE hat am heutigen Mittwoch,
    6. Februar, in Hannover dem Ergebnis des Spitzengesprächs zugestimmt und den Gewerkschaftsmitgliedern im Energiekonzern E.ON die Annahme empfohlen.

    In einer zweiten Urabstimmung, die vom 18. bis 20. Februar durchgeführt wird, werden die Mitglieder entscheiden, ob sie dem Ergebnis zustimmen. Für die Zustimmung ist ein Quorum von mindestens 25 Prozent notwendig. Das Ergebnis dieser zweiten Urabstimmung wird am 21. Februar veröffentlicht.

    In dem Spitzengespräch, das am Abend des 1. Februar zwischen dem E.ON-Vorstand, ver.di und IG BCE stattfand, wurde für die rund 30.000 Beschäftigten der Tarifgemeinschaft Energie - maßgeblich E.ON - unter Vorbehalt der Entscheidung der Tarifkommission und der Urabstimmung folgende Vereinbarung getroffen:

    Die Gehälter werden ab 1. Januar 2013 um 2,8 Prozent erhöht. Im März 2013 erfolgt eine Einmalzahlung in Höhe von 300 Euro. Die Laufzeit des Vergütungs-Tarifvertrages beträgt 13 Monate. Damit entspricht das Ergebnis einem Gesamtvolumen von 3,1 Prozent. Weiter wurde vereinbart, dass Ausbildungsabsolventen des Jahres 2014 durch ihren bisherigen Arbeitgeber befristet für 12 Monate übernommen werden.

    Bezüglich der Tarifbindung konnte erreicht werden, dass die Arbeitsbedingungen für Mitarbeiter von neu gegründeten Konzerngesellschaften tarifvertraglich vereinbart werden. Bei der Überleitung in neu gegründete Konzerngesellschaften wird die bestehende Tarifbindung der überzuleitenden Mitarbeiter berücksichtigt. Diese Regelung gilt bis zum 31. Dezember 2016.

    Zudem konnte eine Synchronisierung der Vergütungs-Tarifverhandlungen für die Tarifbereiche TV Energie, TV EBUS und TV EOI vereinbart werden. Diese verhandeln zukünftig gemeinsam.

    ver.di-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott wertete das Ergebnis als tragfähigen Kompromiss, über den endgültig in der zweiten Urabstimmung entschieden werde.

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