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    Tarifrunde Versicherungen: ver.di fordert sechs Prozent

    Tarifrunde Versicherungen: ver.di fordert sechs Prozent

    10.11.2010

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) fordert für die anstehende Tarifrunde der rund 175.000 Versicherungsangestellten sechs Prozent mehr Gehalt, Beschäftigungssicherung und Maßnahmen zum Gesundheitsschutz. Das hat die ver.di-Tarifkommission gestern am späten Nachmittag in Köln beschlossen.

    Die Gehälter sollen bei einer Laufzeit von zwölf Monaten um sechs Prozent, mindestens aber 150 Euro monatlich erhöht, die Vergütungen für die Auszubildenden ebenfalls um sechs Prozent angehoben werden. Zum Forderungspaket gehören außerdem Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung und tarifvertragliche Regelungen zum Gesundheitsschutz. Darin sollten die Unternehmen verpflichtet werden, Konzepte zu erarbeiten, mit denen krankmachende hohe Arbeitsbelastungen und Überstunden reduziert werden. Dazu kommen die Forderungen nach Verlängerung der Altersteilzeit, einer Übernahme der Auszubildenden sowie die Erhöhung der Anzahl der Auszubildenden. „Angesichts des drastischen Strukturwandels im Versicherungsgewerbe sind neben einer deutlichen Erhöhung der Gehälter beschäftigungssichernde Maßnahmen und Regelungen zum Gesundheitsschutz dringend erforderlich“, unterstrich ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong die Forderungen. Die erste Verhandlungsrunde zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft und dem Arbeitgeberverband für das Versicherungsgewerbe findet am 29. März 2011 in Wiesbaden statt.

    Pressekontakt

    Christoph Schmitz
    ver.di-Bundesvorstand
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