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ver.di und BGL schließen Bündnis für einen nachhaltigen Wettbewerb im europäischen Straßengüterverkehr

16.07.2013

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) e.V. haben heute in Frankfurt am Main eine „Bündnispartnerschaft Kabotage“ geschlossen. Unter Kabotage versteht man zeitweilige Transportleistungen im Inland durch in anderen EU-Staaten zugelassene Fahrzeuge über 3,5 Tonnen. Hier gelten im Moment enge Vorschriften. Perspektivisches Ziel der EU-Kommission ist es, die grenzüberschreitenden Verkehre vollkommen frei zu geben.

Nach Auffassung von ver.di und BGL sind die Hausaufgaben für einen solchen Schritt längst noch nicht erledigt. „Das Steuer- und Sozialgefälle zwischen den Mitgliedsstaaten ist noch viel zu groß. Wir wollen einen nachhaltigen europäischen Binnenmarkt, der gute Lebens- und Arbeitsbedingungen für alle Menschen in Europa schafft. Für weiteres Lohn- und Sozialdumping darf kein Platz sein“; sagte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Andrea Kocsis.

Das Ziel des Bündnisses von ver.di und BGL ist es, europaweit zu harmonisierten Rechtsvorschriften und wirksamen Mechanismen gegen Lohn- und Sozialdumping zu kommen. „Ein einheitlicher gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro wäre in Deutschland der einfachste und effektivste Schutz. Die Politik ist aufgefordert, hier endlich zu handeln“, sagte Kocsis.

Pressekontakt

Christoph Schmitz
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
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