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Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Tarifkonflikt wird ausgeweitet

13.08.2013

Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) wird die Streiks bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung schrittweise ausweiten. Seit Monaten kämpften die Beschäftigten darum, mit ihrer Forderung nach einer tarifvertraglichen Regelung zum Schutz vor den Folgen des Umbaus ernst genommen zu werden. „Offensichtlich sind im Bundesverkehrsministerium und im Bundesinnenministerium die Signale noch immer nicht angekommen“, sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp. Bloße Zusagen eines Ministers reichten nicht aus: „Die Beschäftigten wollen eine tarifliche Regelung, um vor betriebsbedingten Kündigungen und Versetzungen geschützt zu werden.“

Von Mittwoch an werden die Arbeitsniederlegungen insbesondere in Nord- und Nordostdeutschland ausgeweitet. Dort werden unter anderem der Nord-Ostsee-Kanal, eine größere Anzahl von Schleusen und Brücken an der Mecklenburger Seenplatte sowie von Donnerstag an die Schleuse Brunsbüttel von Streiks betroffen sein. Außerdem werden am Donnerstag auch Berlin und Brandenburg wieder in den Arbeitskampf einbezogen.

Die Beschäftigten der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung und weiterer Einrichtungen fordern eine tarifvertragliche Regelung zum Schutz vor den Folgen des Umbaus. Nach den Plänen des Bundes ist von 12.000 Stellen mittelfristig ein Viertel von Abbau bedroht.


Hinweis für die Redaktionen:
Am Donnerstag, den 15. August 2013, um 11.55 Uhr beginnt eine Streikkundgebung vor der ehemaligen Wasser- und Schifffahrtsdirektion, Hindenburgufer 247 (Ecke Tirpitzmole), 24106 Kiel. Dort wird u.a. ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp sprechen.

Mehr Informationen

Pressekontakt

Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
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