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    ver.di fordert: Keinen Verkauf der Generali Lebensversicherung AG

    21.03.2018

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) kritisiert die Pläne der Generali-Versicherung, ihre Altbestände im Lebensversicherungsgeschäft an branchenfremde Investoren zu veräußern, denn ein Verkauf der Generali-Bestände wäre angesichts der Größe der Gesellschaft ein Dammbruch für die gesamte Branche.

    Es drohe ein erheblicher und grundlegender Vertrauensverlust für Produkte und Kundenbeziehungen der Versicherungsbranche, so der ver.di-Vorsitzende Frank Bsirske. „Wir fordern die Politik auf, nicht zuzulassen, dass ein zentraler Bestandteil der betrieblichen und privaten Altersversorgung ins Risiko gestellt wird“, sagte der Gewerkschafter. Mit der Auslagerung würden zudem erhebliche Arbeitsplatzverluste und Auslagerungen einhergehen, die ver.di nicht akzeptieren könne.

    Hintergrund für die Generali-Pläne sind die Verpflichtungen aus hochverzinslichen Altersvorsorge-Verträgen der Vergangenheit. Davon will sich der Versicherungskonzern lossagen. Betroffen wären rund vier Millionen Verträge. Die Pläne beunruhigen nicht nur die Kunden und die Beschäftigten, sondern auch die Öffentlichkeit. „Das Vertrauen von Millionen von Bürgerinnen und Bürgern in die private Altersvorsorge wird durch derartige Managemententscheidungen entscheidend geschwächt“, so Bsirske. Im Interesse der Versicherten und der Beschäftigten fordert ver.di das Unternehmen auf, die Bestände der klassischen Lebensversicherung beizubehalten.

    Pressekontakt

    Daniela Milutin
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