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Hohes Urabstimmungsergebnis sorgt für Bewegung im E.ON-Tarifkonflikt - Streik zunächst ausgesetzt

02.02.2013

Das Ergebnis der Urabstimmung, bei der sich 91,4 Prozent der Mitglieder der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) im Energiekonzern E.ON für einen Streik ausgesprochen haben, hat für Bewegung im Tarifkonflikt gesorgt.

Der E.ON-Vorstand signalisierte nach der Bekanntgabe des Urabstimmungsergebnisses, dass er an einer Einigung interessiert sei, um einen Arbeitskampf zu vermeiden. Auf Einladung von E.ON wurde daher in einem Spitzengespräch am gestrigen Abend (Freitag, 1. Februar 2013) ausgelotet, ob es zu einer Einigung zwischen den Tarifparteien kommen kann.

Die Tarifparteien konnten in diesem Gespräch eine ergebnisorientierte Position erarbeiten, die in der nächsten Woche der Großen Tarifkommission vorgelegt werden soll. Über die Inhalte wurde Stillschweigen vereinbart.

Die gemeinsame Tarifkommission von ver.di und IG BCE wird am Mittwoch, dem 6. Februar in Hannover über diese Position diskutieren und über eine Wiederaufnahme der Verhandlungen auf der im Spitzengespräch erarbeiteten Grundlage entscheiden.
Die zentrale Arbeitskampfleitung von ver.di hat aus diesem Grund beschlossen, den Arbeitskampf bis Sonntag, 10 Februar, 24. Uhr auszusetzen.

Bei einer Zustimmung der Tarifkommission zum Ergebnis des Spitzengespräches würde der Arbeitskampf bis zum Ende der zweiten Urabstimmung ausgesetzt werden.

Pressekontakt

Martina Sönnichsen
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
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