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    ver.di verurteilt Globalisierung der Gleichgültigkeit

    ver.di verurteilt Globalisierung der Gleichgültigkeit

    08.07.2013

    Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) setzt sich gegenüber der Politik und im DGB für eine humane Zuwanderungspolitik ein und begrüßt es als „Zeichen der Solidarität und der Anwaltschaft für die Ärmsten und Schwächsten, dass die erste Reise des Papstes ihn nach Lampedusa führte, wo Jahr für Jahr tausende Flüchtlinge aus Afrika anlanden“, so Eva M. Welskop-Deffaa, im Bundesvorstand von ver.di zuständig für Teilhabe- und Migrationspolitik.

    „ver.di und der DGB machen sich für ein humanitäres Flüchtlings- und Asylrecht stark und schließen eine Zuwanderungspolitik aus, die ausschließlich auf wirtschaftlichen Gründen der Empfängerländer beruht“, betonte Welskop-Deffaa. Gewerkschaften seien als gesellschaftliche und sozialpolitische Akteure gefordert, sich immer wieder neu gegen eine Kultur des Wegsehens  zur Wehr zu setzen.

    Mit seinem Besuch der Flüchtlingsinsel Lampedusa habe der Papst deutlich gemacht, dass „wir Europa nicht unbarmherzig abschotten dürfen“, betonte die Gewerkschafterin.

    Pressekontakt

    Martina Sönnichsen
    ver.di-Bundesvorstand
    Paula-Thiede-Ufer 10
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