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Wasser- und Schifffahrtsverwaltung: Gespräche zwischen ver.di und Bundesregierung - Streik wird schrittweise ausgesetzt

07.09.2013

In der Tarifauseinandersetzung um die Absicherung der Beschäftigten
bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung werden in der kommenden
Woche Gespräche zwischen der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft
(ver.di) und der Bundesregierung geführt. "Die am Freitag vorgelegte
Erklärung der Bundesminister für Verkehr, Inneres und Finanzen bietet
Anknüpfungspunkte für weitere Gespräche. Deshalb haben wir nach
eingehender Prüfung entschieden, den Streik schrittweise
auszusetzen", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Achim Meerkamp.

Bundesweit wird demnach nur noch am Montag die Arbeit in den Wasser-
und Schifffahrtsverwaltungen und dazugehörigen Einrichtungen
niedergelegt, um die Kolleginnen und Kollegen vor Ort im Rahmen von
Streikversammlungen über den Stand der Auseinandersetzung zu
unterrichten. In einigen Regionen können - je nach Erreichbarkeit und
abhängig von den Schichtplänen der Beschäftigten - die
Arbeitsniederlegungen auch noch am Dienstag andauern. Am
Nord-Ostsee-Kanal wird zum Wochenbeginn nicht mehr gestreikt.

Von einem Durchbruch in der Auseinandersetzung mit dem Bund könne man
jedoch noch nicht sprechen, sagte Meerkamp. Die Gemengelage bleibe
schwierig und auch ein Scheitern sei nicht ausgeschlossen.

Pressekontakt

Jan Jurczyk
ver.di-Bundesvorstand
Paula-Thiede-Ufer 10
10179 Berlin
Tel.: 030/6956-1011 bzw. -1012
Fax: 030/6956-3001
E-Mail: pressestelle@verdi.de
alle Ansprechpartner der Bundespressestelle

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