ver.di

    Auftakt in Potsdam

    Ab jetzt wird verhandelt

    13. März 2014 | Aktive der ver.di-Jugend, Angehörige der Feuerwehr aus Berlin und Brandenburg und andere Beschäftigte aus dem öffentlichen Dienst sind schon am Morgen nach Potsdam gekommen, um zu zeigen, dass sie hinter den Forderungen stehen, mit denen die ver.di-Verhandlungsführung hier antritt. „Unser Alltag braucht Held_innen. Held_innen brauchen 100 Euro mehr, 30 Tage Urlaub und die Übernahme“, heißt es auf einem Transparent der lautstarken Jugendlichen. „Die Übernahme nach der Ausbildung spielt für uns die größte Rolle“, sagt Maxi Friedl. Die Schneiderin und Ankleiderin von den Städtischen Bühnen Frankfurt am Main gehört zur ver.di-Jugendtarifkommission. Neben der Übernahme sei den jungen Leuten natürlich auch die Forderung nach 30 Tagen Urlaub für alle ganz wichtig. Dem stimmt der Berliner Berufsfeuerwehrmann Hagen Quehl sofort zu. Und auch um die geforderten 100 Euro Grunderhöhung gehe es ihm und seinen Kollegen. „Deshalb sind wir heute hier“, sagt Quehl.

    Berufsfeuerwehrmann und ver.dianer Hagen Quehl Kay Herschelmann Berufsfeuerwehrmann Hagen Quehl


    „Es ist gut, euch hier zu wissen“, ruft ver.di-Verhandlungsführer Frank Bsirske, als er die Kolleginnen und Kollegen vor dem Verhandlungshotel begrüßt. „Und es ist auch nötig. Gute Leute dürfen zu recht erwarten, für gute Arbeit gutes Geld zu bekommen. Machen wir uns gemeinsam ans Werk! Wir wollen zügige Verhandlungen, wir wollen nicht hingehalten werden.“