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    ver.di ruft zu Warnstreiks auf

    Noch kein Angebot der Arbeitgeber

    13. März 2014 | Beim ersten Verhandlungstermin der Tarifrunde für die Beschäftigten von Bund und Kommunen haben die Arbeitgeber noch kein Angebot vorgelegt. Statt dessen hieß es schon lange vor Verhandlungsbeginn, ver.di habe maßlose Forderungen gestellt. Eine Annäherung sei bisher nicht feststellbar, sagte ver.di-Verhandlungsführer Frank Bsirske nach dem Ende der Verhandlung am frühen Abend vor der Presse. "Die Positionen liegen sehr weit auseinander. Es wird darauf ankommen, jetzt deutlich zu machen, dass die Beschäftigten Erwartungen an diese Verhandlungen haben. Dass sie wollen, dass Bewegung in die Verhandlungen kommt." Die Beschäftigten würden nicht einfach zuschauen, sondern sich aktiv einbringen. Jetzt ruft ver.di in Betrieben und Verwaltungen zu Warnstreiks auf.

    Für die zweite Verhandlungsrunde am 20. und 21. März erwartet die Gewerkschaft ein Angebot der Arbeitgeber, das der Leistung der Beschäftigten in Kitas, Verwaltungen, Krankenhäusern, in der Energie- und Wasserversorgung, auf Flughäfen, in der Grünpflege und in der Müllabfuhr gerecht wird. Der Abstand zwischen der Bezahlung im öffentlichen Dienst und in der Privatwirtschaft muss deutlich kleiner werden.