ver.di

    Im Scheinwerferlicht

    Forderungen auf dem Roten Teppich bekräftigt

    20. Februar 2014 | Mehr als 50 Beschäftigte aus Bund und Kommunen sind bisher im Februar über den Roten Teppich gelaufen, in Berlin, Hannover, München, Schwerin und anderen Städten. Müllwerker und Köche, Feuerwehrleute, Gärtner, Pflegekräfte, Sparkassen- und Verwaltungsangestellte waren dabei. Sie standen stellvertretend für rund zwei Millionen Beschäftigte der Kommunen und 140.000 Tarifbeschäftigte des Bundes im Rampenlicht und haben unter dem Beifall vieler neugieriger und begeisterter Passanten deutlich gemacht, worum es ihnen in dieser Tarifrunde geht: eine Bezahlung, die dem Wert ihrer Arbeit entspricht.


    Die ver.di-Forderung nach einer Grunderhöhung der Löhne und Gehälter um 100 Euro zuzüglich einer linearen Steigerung um 3,5 Prozent ergibt ein Volumen von 6,73 Prozent. Konkret heißt das zum Beispiel für eine Krankenschwester, die jetzt rund 2135 Euro monatlich bekommt, dass ihr Gehalt auf 2313 Euro steigt. Sie ist in der Entgeltgruppe 7a und damit in einer der mittleren Entgeltgruppen eingruppiert, in denen die meisten Beschäftigten im Rahmen des Tarifvertrags für den öffentlichen Dienst (TVöD) sind. Sie alle brauchen kräftige Lohnerhöhungen, nur so bleibt der öffentliche Dienst attraktiv.